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Pech im Spiel, Affe tot: der Loft-Newsletter hat eine wirklich marginal kleine Frischzellenkur erfahren und .. sieht ab sofort/demnÀchst ein bisschen anders aus.

Weiterhin wird’s dort halbwegs regelmĂ€ĂŸig alle AnkĂŒndigungen unserer „neuen BestĂ€tigungen“ geben, also Konzert-News – nun hin und wieder aber auch mal spontane Themenausgaben zu verrĂŒckten AnlĂ€ssen wie Weihnachten, Kurzfristigkeit, Mittwoch oder Eichhörnchen. Garniert mit bei sprichwortrekombinator.de erzeugten Doofkopp-Abbindern und der einen oder anderen Meinung zur Weltlage und/oder der Musikbranche.

Ihr kennt das. Also nein, ihr kennt das nicht, deswegen sollt ihr euch ja anmelden, ihr Schlawinetten und Schlawiner.

 

(Kein Zusammenhang. Nur illustrativ gemeint.)

Max-Schmeling-Halle & Loft (wir!) machen die Beatsteaks(-JubilÀumskonzerte) nachhaltiger

Remember Labor Tempelhof? Ein paar unserer „Learnings“ im Rahmen jener Großkonzerte wollen wir demnĂ€chst auf zwei nicht ganz so riesige, aber auch ordentlich große, andere Konzerte anwenden: zum 30jĂ€hrigen BandjubilĂ€um der Beatsteaks (13. & 14. Juni) werden rund 18000 Besuchende erwartet, dann+dort versuchen wir, gemeinsam mit der Max-Schmeling-Halle, den Level an Nachhaltigkeit und KreislauffĂ€higkeit bei der Organisation gehörig hochzudrehen.

Vor allem im Bereich der MobilitĂ€t als zentralem „Hebel“ (um CO2-Emissionen zu verringern) lĂ€sst sich da was machen, beispielsweise ĂŒber die Integration der ÖPNV-Tickets fĂŒr An- & Abreise, aber auch fĂŒr Vereinfachungen fĂŒr Fahrradfahrende (Parkmöglichkeiten, Helmaufbewahrung, .. Infrastruktur quasi). Die Max-Schmeling-Halle ist sowieso auf dem Weg zu „möglichst nachhaltigem/emissionsarmem GebĂ€udebetrieb“ – mit dem Einsatz von 100% Ökostrom schon seit Jahren, energiesparender Technik, mit erweiterten vegetarischen Food-Optionen, aber auch mit Lebensmittelspenden & Kompostierung. Und Band und Veranstalter kĂŒmmern sich um weitgehend „fair trade“ im Merch, eine nachhaltige Showumsetzung ohne Verwendung von Pyroquatsch oder Konfetti, und/und/und.

Aus der Notwendigkeit wird ’ne SelbstverstĂ€ndlichkeit, gewissermaßen. Wir freuen uns auf zwei Tage „fĂŒr soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und eine zukunftsfĂ€hige Eventkultur“ und gleichzeitig auch auf Knallerkonzerte mit ’n bisschem weniger schlechtem Gewissen als sonst und frĂŒher.

Ein bisschen formeller gibt’s das alles in unserer Pressemitteilung (PDF-Download) nachzulesen, auf der Nachhaltigkeitsseite der Max-Schmeling-Halle, oder zeitnaher demnĂ€chst auch vor und wĂ€hrend der Konzert online & vor Ort.

 

Judith Engelhardt, Dana KrĂŒger, Amrei Karsch, Tabea Kaplan, Sybil Franke
Judith Engelhardt, Dana KrĂŒger, Amrei Karsch, Tabea Kaplan, Sybil Franke (Foto: Velomax & Loft Concerts)

Mitesser Concerts

Als Konzertveranstalter kennen wir uns ja –naheliegend– besonders gut aus mit .. – ErnĂ€hrung. Richtig.

Deswegen (okay, nicht nur deswegen) sind wir ab sofort professionell befreundet mit der „Food-Squad“, die „nachhaltige ErnĂ€hrung“ aktiv gut findet und das mittels Hashtag #berlinisstanders sowie pinken Plakaten und Stickern und LobbyismuswĂŒnschen in die Welt hinausflĂŒstert.

(Kontext: Mit gesunder, fairer und umweltfreundlicher ErnĂ€hrung hatten die einen/anderen von euch ja vielleicht beim Labor Tempelhof (ihr remembert?) schon Kontakt. Die Bewegung „berlin isst anders“ will jetzt noch mehr Bewusstsein genau dafĂŒr schaffen – auch bei den paar wenigen Menschen, die nicht letztes Jahr bei den 3 DÄ-Konzerten waren.)

Also: Bessere Nahrung, weniger VerpackungsmĂŒll, Veggie-Schnitzeljagd, Unterschriftensammelei .. oder um’s poetisch zu sagen: Ziele hamwa viele!

Und da man mit Gewinnversprechen immer am besten fahrradfĂ€hrt … – guckt gern mal auf berlin-isst-anders.de vorbei, dort gibt’s in den nĂ€chsten Wochen einzelne „Quests“ (jaha – deutsch: könnwa!), und generell gibt’s dort auch alles andere zur pinken Kampagne (KomplementĂ€rfarbe zu „grĂŒn“, knickknack) nachzulesen.

(Keine Sorge: Konzerte veranstalten wir trotzdem auch noch.)

Guidebook Labor Tempelhof

Wir haben da mal was .. veröffentlicht: unseren Beipackzettel zur DurchfĂŒhrung klimapositiver Großveranstaltungen nĂ€mlich, das „Guidebook“ zur Konzertreihe Labor Tempelhof! Geballtes Wissen, detaillierte Daten, praktische Tipps, bunte Farben – falls ihr auch mal in die Verlegenheit kommt, Bands wie die Ă€rzte auf dem Flughafen Tempelhof zu veranstalten (oder jede andere Band an jedem anderen Ort, klar), und das so nachhaltig und korrekt wie möglich tun wollt.

(honey wake up new guidebook just dropped)

Das Nachschlagewerk zum Nachschlagen ™ fĂŒr Veranstaltende behandelt neun zentrale Themen:

  1. MobilitÀt & Logistik;
  2. Energie;
  3. Catering & Gastronomie;
  4. Abfall & NĂ€hrstoffmanagement;
  5. Soziale Aspekte;
  6. Kommunikation & Bildung;
  7. SanitÀr & Wasser;
  8. Merchandise & Textil; sowie
  9. Veranstaltungstechnik & Produktionsmaterialien

… und ist definitiv klausurrelevant (also, .. ihr wisst schon).

Klickt einfach beherzt auf diesen guidebook.labor-tempelhof.org 👈 Link und nehmt euch direkt ein bisschen Zeit, denn das Ding ist massiv und reichhaltig und toll und wunderschön. Wie ihr und wir alle ja sowieso – passt!

Pressemitteilung: Zusammen laut fĂŒr die Zukunft!

Wir freuen uns sehr darĂŒber, dass unser gemeinsames Transformationsprojekt Labor Tempelhof in diesem Jahr den Sonderpreis des 17. Deutschen Nachhaltigkeitspreises (DNP) erhĂ€lt.

Mit dem Labor Tempelhof zeigen wir gemeinsam mit unseren Mitinitiatoren, KKT – Kikis Kleiner Tourneeservice, Cradle to Cradle NGO und Side by Side Eventsupport, wie und warum Großkonzerte dazu beitragen können, die Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen. Ohne MĂŒllberge, ohne giftige Chemikalien in Produkten und ohne Klimakatastrophe. Die Bands Die Ärzte (2022 und 2024) und Die Toten Hosen (2022) stellten insgesamt sechs Konzerte auf dem Flughafen Tempelhof zur VerfĂŒgung, mit ĂŒber 330.000 Besuchenden. Unser Ziel im Labor Tempelhof ist es, bei der Planung, Umsetzung und Produktion der Konzerte, entlang der gesamten Wertschöpfungskette, möglichst viele klima- und ressourcenpositive Produkte, Prozesse und Innovationen umzusetzen und zu testen. Leitbild war dabei das Kreislaufprinzip Cradle to Cradle (C2C). Eingerahmt wurden die Konzerte von zahlreichen Nebenveranstaltungen wie einer Ausstellung und Fachkonferenzen, sowie einem ausfĂŒhrlichen Informationskonzept ĂŒber Nachhaltigkeit und KreislauffĂ€higkeit nach C2C, das auch ein digitales Guidebook fĂŒr die Veranstaltungsbranche beinhaltet.

Die Auszeichnung mit einem Sonderpreis durch den DNP fĂŒr die “Vorreiterrolle bei der Umsetzung von umweltfreundlichen und ressourcenpositiven Veranstaltungen nach dem Kreislaufprinzip Cradle to Cradle” bestĂ€tigt uns in unserer Arbeit, verdeutlicht den Leuchtturmcharakter des Projekts und zeigt, dass die Konzertbranche, Hand in Hand mit KĂŒnstler*innen, einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, den nachhaltigen Wandel in unserer Gesellschaft aktiv mitzugestalten und voranzutreiben. Gerade jetzt.

(Zur Pressemitteilung des DNP)

(c) Paul GĂ€rtner

Labor Tempelhof bei „Zukunftsorte“

Im „Transformations-Podcast“ Zukunftsorte (obacht, es gibt auch noch einen anderen mit dem gleichen Namen – wir meinen den von der Rheinischen Post et al) ist heute „das Labor Tempelhof“ zu Gast – namentlich Tabea Kaplan (Loft Concerts (dit sind wir!)) & Tim Janßen (C2C NGO (nicht wir, aber auch super)).

Es geht um Nachhaltigkeit als Ziel der Konzertbranche, also ob und wie und warum und wann und wozu (Ă€h ..) das gelingen könntete (Konjunktiv 7 – der hoffnungsvolle!).

Ernst beiseite: hört’s euch an, dann lernen wir was. So nĂ€mlich.

Direkt zu hören gibt’s die Episode bei der RP, den Feed fĂŒr eure Podcastplayer gibt’s vorbildlich auch als RSS, und andere Möglichkeiten sind – ebenfalls vorbildlich – bei pod.link klickbar.

Labor Tempelhof bei 3sats „nano“

Bei „nano“ ist gerade Themenwoche „Labor Tempelhof“ – alle (vier) BeitrĂ€ge dazu gibt’s jetzt schon in deren Mediathek. Gut investierte 35 Minuten (oder sogar noch weniger/kĂŒrzer, wenn ihr mit erhöhter Geschwindigkeit guckt wie vermutlich fast jede:r, klar) – wĂŒrden wir sagen. Schnell gucken gehen solang’s 3sat noch gibt!

Screenshot: 3sat.de/nano/

Die vier BeitrÀge direkt:

  1. Vom Konzert-Klo zum DĂŒnger: Wie Trockentoiletten Wasser sparen
  2. Barrierefrei feiern: Wie Konzerte fĂŒr Gleichberechtigung sorgen
  3. Ökostrom fĂŒr nachhaltige Konzerte: Wie Ökostrom und Anreise CO2 sparen
  4. Open-Air ohne Fleisch: Veganes Catering und Mehrweg

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Labor Tempelhof 2024 – The Movie

23. bis 25. August 2024: drei großartige Konzerte mit Die Ärzte. Über 150.000 Besucher auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin. Eine Vision: Wie können auch Großkonzerte dazu beitragen, die Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen? Ohne MĂŒllberge, ohne giftige Chemikalien in Produkten und ohne Klimakatastrophe?

Ein Film von Neue Stereo Filmproduktion.

Mehr ĂŒber Labor Tempelhof auf labor-tempelhof.org oder bei Instagram.

Initiatoren: Loft (d’oh!), C2C NGO, KKT, SBS.

DĂ€mpelhof

Foto: Tobias Nurr

Und wie du wieder aussiehst ..

.. dachte sich die Beste Band der Welt -vermutlich- beim letzten Rundgang ĂŒber den Flughafen Tempelhof, auf dem bekanntlich Ende August drei Tage lang der Sommer eskalieren wird. Man sah also ~Potential~, wie das auf Neudeutsch und/oder bei Linked immer so heißt. Bisschen die Rechtschreibung an die VerhĂ€ltnisse anpassen, und gleichzeitig olles rostanfĂ€lliges Metall mal mit schickem und nachhaltigem Ersatz, Ă€h, ersetzen? Und ob die Saubande von Loft vielleicht NOCH nebulöser beschreiben könnten, worum’s geht, was Phase ist, – anstatt endlich mal zum Punk, also Punkt, zu kommen?

OKAYOKAY.

Der Flughafen DĂ€mpelhof hat einen neuen Namen, einen angemesseneren.

Foto: Chris Lippert

„Ist das noch Punkrock?“ – Was, wenn nicht das. (Okay, bitte nicht antworten, das war nur ’ne rhetorisch mĂŒde Floskel.)

Ein erstes Neuntel der 18 Buchstaben wurde also durch schönere und kompostierbarere ersetzt. Weil’s hĂŒbsch ist, und weil warum nicht. Ihr kennt das. (Und warum sich mit Ortseingangsschildern aufhalten, wenn man einen ganzen Flughafen ..?)

Jedenfalls: LIEBEN WIR. Und ihr auch, ahnen wir. Wer’s live sehen möchte, sollte sich JETZT auf den Weg machen, weil, auch das kennt ihr, aus ~GrĂŒnden~ ist das .. kein Projekt fĂŒr die Ewigkeit, sondern eher so ein one night stand.

Aber schick isses, oder? Sagten wir aber schon. Schon gut.


 

Oder all das nochmal in offiziellen Worten (dpa):

TEMPELHOF WIRD ZU DÄMPELHOF
Berliner Flughafen benennt sich 24 Stunden lang um

Die drei August-Konzerte der Die Ärzte auf dem Flughafen Tempelhof sind zwar noch ein paar Wochen hin, aber schon jetzt lĂ€sst es sich das Berliner Trio nicht nehmen, dem geschichtstrĂ€chtigen Flughafen ein Zeichen zu setzen – genau genommen sogar zwei:

An diesem Juliwochenende lesen tausende Besucher des FlughafengelĂ€ndes anstatt „Tempelhof“ das Wort „DÄmpelhof“.

Die Ärzte – bekanntermaßen selten um einen Wortwitz verlegen – waren bereits 2012 und 2022 mit zahlreichen ausverkauften Großkonzerten Gast auf dem „DÄmpelhofer Feld“. Ende August 2024 spielen sie erneut unter dem Motto „OMG die Ă€rzte LOL“ drei Konzerte auf dem „Flughafen DÄmpelhof“ – zwei sind bereits ausverkauft.

Wieder mit an Bord: Das „Labor Tempelhof“, das sich der DurchfĂŒhrung von klima- und ressourcenpositiven Veranstaltungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft verschreibt und am Beispiel dieser drei Konzerte verdeutlicht, wie die Zukunft der Konzerte fĂŒr Mensch und Umwelt aussehen kann: Von 100% Ökostrom, nĂ€hrstoffrĂŒckgewinnenden Trenntoiletten bis zu wassersparendem Bier aus Brotresten wurde jeder Großkonzert-Aspekt auf Ressourceneffizienz ĂŒberprĂŒft und bestmöglich angepasst.

Übrigens: die fĂŒr die Aktion „DÄmpelhof“ hergestellten, beleuchteten Buchstaben sind selbstverstĂ€ndlich komplett kompostierbar.

Mehr Infos und Tickets auf bademeister.com.

Weitere Informationen zum Labor Tempelhof auf labor-tempelhof.org.


 

dÀ-Logo
Foto: Tobias Nurr

Die beste Band der Welt will auch noch was sagen:

„Wir unterstĂŒtzen das Nachhaltigkeitsprojekt Labor Tempelhof, weil wir schließlich alle auf demselben Planeten leben – und wir hoffen, daß das Thema Klima- und Ressourcenschutz schnell die neue NormalitĂ€t wird. Wie könnte man dafĂŒr besser eine Lanze brechen als auf Konzerten, wo alle Spaß haben?

Außerdem ist die Cradle-to-Cradle-Idee ja ein Angebot, ohne Verzicht nachhaltig zu sein. Wie cool ist das denn bitte!?“

(Wir vermuten, auch das war wieder ’ne rhetorische Frage, – ihr mĂŒsst nicht antworten.) 😎


 

Presseanfragen bitte an presse [at] loft [.] de.

Dieser Text sowie (mehr) Fotos in grĂ¶ĂŸerer Auflösung zum Download.

Labor Tempelhof: Community Call

Wir legen ’ne Schippe drauf!

Labor Tempelhof geht in die nĂ€chste Runde und lĂ€dt Dich ein, Teil der nachhaltigen Konzertreihe zu werden. Am 23., 24. & 25. August 2024 veranstalten wir – gemeinsam mit den Mitinitiatoren C2C NGO, KKT und SBS – drei „die Ă€rzte“-Konzerte auf dem Flughafen Tempelhof in Berlin. Und wie schon 2022 setzen wir uns erneut das Ziel, klima- und ressourcenpositive Produkte, Prozesse und Innovationen zu testen und zu skalieren. Wir bauen auf den Erfolg der ersten Labor-Tempelhof-Konzerte auf und möchten Cradle-to-Cradle-AnsĂ€tze weiterentwickeln und umsetzen.

Hier kommst Du ins Spiel!

Du arbeitest bei einem Unternehmen, das Cradle-to-Cradle-Produkte herstellt, die auf einem Konzert konventionelle Produkte ersetzen und Prozesse verbessern könnten? Deine Firma hat konkrete PlĂ€ne, C2C umzusetzen und das Projekt wĂ€re ein toller Start dafĂŒr? Dann schreib uns!

© Nils Hasenau / via labor-tempelhof.org

Obacht: Die eingehenden Ideen werden mit einem Fokus auf die Themen Cradle to Cradle, ZirkularitĂ€t und Nachhaltigkeit gesichtet und mit dem Bedarf der Veranstalter abgeglichen. Die Absender werden entsprechend kontaktiert. PR-Produktplatzierungen, TicketwĂŒnsche oder sonstige Anfragen werden nicht beantwortet.