Oscar Lindsey

Donnerstag
Do. 11. Februar 2027
Einlass 19 h Beginn 20 h
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AK: € 24
VVK:
Exkl.Exklusiver VorverkaufVVK via Eventim ab 21.10., 10 Uhr
Allg.Allgemeiner VorverkaufsstartVVKVVK-Start abam 22.10., 10 Uhr

Zwischen zarter Melancholie, verschrobenem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit findet Oscar Lindsey eine musikalische Sprache für das Gefühlschaos der frühen Zwanziger. Der 24- jährige Singer-Songwriter aus Nashville erzählt von Liebe und Verlust, Selbstzweifeln und dem manchmal ziemlich komplizierten Erwachsenwerden. Seine Songs klingen dabei wie intime Tagebucheinträge, die plötzlich zu universellen Geschichten werden. Mit seinem neuen Album „Sunshine“, das am 16. Oktober über Mom + Pop erscheint, schlägt der US- Amerikaner nun das nächste Kapitel seiner Karriere auf.

Dass Musik für Oscar Lindsey einmal zum Lebensmittelpunkt werden würde, war beinahe vorprogrammiert. Aufgewachsen in einer Familie erfolgreicher Songwriter*innen, kam er früh mit dem Musikgeschäft in Berührung. Seine Eltern arbeiteten unter anderem mit Taylor Swift, Tim McGraw und Faith Hill zusammen. Doch Lindsey fand seine eigenen Vorbilder abseits der familiären Einflüsse. Besonders der Musiker und Comedian Bo Burnham begeisterte ihn als Teenager, später prägten Künstler wie Elliott Smith und Alex G seinen unverwechselbaren Sound. Mit selbst aufgenommenen Songs und einer Mischung aus Lo-Fi- Folk und Indie-Rock entwickelte er eine eigene musikalische Handschrift. Sein 2025 veröffentlichtes Album „Glitter“ brachte ihm eine stetig wachsende Fangemeinde ein.

Mit „Sunshine“, seinem mittlerweile fünften Studioalbum, geht Lindsey noch einen Schritt weiter. Entstanden ist ein Großteil der Songs während eines verheerenden Eissturms in Nashville Anfang 2026, der die Stadt tagelang lahmlegte. Während draußen Dunkelheit und Kälte herrschten, verarbeitete Lindsey eine schmerzhafte Trennung und seine inneren Konflikte. Die Single „Metal Through Her Lips“, die bereits mehr als eine Million Streams verzeichnet, entstand in einer Hotellobby und verbindet poetisches Storytelling mit warmen Instrumentierungen. Auf „Flip A Coin“ thematisiert er die Angst vor emotionaler Nähe, während „Painting The Walls“ einen besonders persönlichen Einblick in seine psychischen Herausforderungen gewährt. Musikalisch erweitert der Singer-Songwriter seinen bislang oft im Alleingang produzierten Sound um Kontrabass, Harmonium und Trompeten. So entsteht ein Album, das trotz aller Unsicherheit und Verletzlichkeit immer wieder Leichtigkeit und Wärme ausstrahlt.

Gerade live dürfte diese emotionale Offenheit ihre besondere Wirkung entfalten. Denn Lindsey braucht keine großen Inszenierungen, um sein Publikum zu erreichen. Seine unverstellte Stimme, die zwischen zerbrechlicher Zurückhaltung und leidenschaftlichem Ausdruck wechselt, steht im Mittelpunkt seiner Musik. Zwischen melancholischen Folk- Momenten und verspielten Indie-Melodien erwartet die Fans ein Konzertabend, der Raum für Nachdenklichkeit, Humor und gemeinsames Wiedererkennen schafft.

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