Paris Paloma
Bereits vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums ist der britischen KĂŒnstlerin Paris Paloma gelungen, worauf die meisten Artists ein Leben lang warten: Sie hat mit âLabourâ einen viralen Song gelandet, der Stand heute ĂŒber 11 Milliarden Aufrufe in den sozialen Medien generiert hat und die SĂ€ngerin ĂŒber Nacht zu einer der wichtigsten feministischen Stimmen ihrer Generation etablierte. Denn der Track ist eine Kampfansage an patriarchale Rollenbilder und ungleiche Care-Arbeit und somit beispielhaft fĂŒr die aktivistische, literarische Kunst der Britin.
Geboren und aufgewachsen in Derby, GroĂbritannien, hat die SĂ€ngerin schon frĂŒh zur Musik gefunden und sich stark fĂŒr Mythologie und Naturdarstellungen interessiert, die bis heute eine groĂe Rolle in ihrer Kunst spielen. Neben dem fantastischen Mix aus Indie-Folk, Dark-Pop und Singer/Songwriter-Stil sind es vor allem diese gewaltigen Sprachbilder, die Paris Paloma seit ihren ersten Single- Veröffentlichungen hervorstechen lassen. 2024 erschien dann das DebĂŒtalbum âCacophonyâ, in dessen 15 Songs sich die Musikerin unter anderem den Themen Trauma, Heilung und weibliche IdentitĂ€t widmete.
Ihr Sound wie auch die unter die Haut dringenden Live-Performances der KĂŒnstlerin bringen der Britin von Beginn an Vergleiche mit Aurora oder auch Florence Welch ein, mit der Paris Paloma kĂŒrzlich als Support-Act auf Tour war.
Zwei Jahre nach âCacophonyâ steht nun die Veröffentlichung des Nachfolgewerks âThe Fatal Flawâ an, dessen Titel von dem Erfolgsroman âThe Secret Historyâ der Autorin Donna Tartt inspiriert wurde. Das Album trĂ€gt offenherzig die innersten Gedanken der Singer/Songwriterin nach auĂen und greift dabei antike AnsĂ€tze wie mystische ErzĂ€hlungen auf, die stimmig in die persönlichen Texte eingewebt werden. WĂ€hrend das Werk sich wie viele MusikstĂŒcke um das Kernthema Liebe rankt, ergĂ€nzt Paris Paloma die ErzĂ€hlungen von platonischer wie romantischer Liebe um eine unkonventionelle neue Facette: nĂ€mlich die unbĂ€ndige Liebe zur Kunst, die im Leben der Britin von Kindestagen an prĂ€sent ist.