Fresse auf für queere Freiheit
In Gedenken an den CSD ’26
Baran Kok + Friends laden ein, um gemeinsam ein Zeichen gegen queerfeindliche Gewalt und für eine offene, vielfältige Gesellschaft zu setzen. Am 18.08.2026 (Einlass: 18 Uhr) kommen in der Columbiahalle Künstler, Freunde und die Community für ein gemeinsames Benefizkonzert zusammen.
Der CSD steht für Sichtbarkeit, Selbstbestimmung und die Freiheit, zu sein und zu lieben, wie wir wollen. Nach dem Anschlag auf den CSD wollen wir deshalb nicht schweigen.
Durch den Abend führt uns keine geringere als die Icon selbst: Barbie Breakout. Denn ein Angriff auf einen Ort queerer Sichtbarkeit richtet sich nicht nur gegen die unmittelbar Betroffenen. Er richtet sich gegen die Freiheit, ohne Angst sichtbar zu sein, gegen Vielfalt und gegen das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben. Wir wollen diesem Hass etwas entgegensetzen: Zusammenhalt, Sichtbarkeit und eine laute Stimme.
Musik kann das Geschehene nicht ungeschehen machen. Aber sie kann Menschen zusammenbringen. Sie kann Haltung zeigen, Räume schaffen und aus Anteilnahme konkrete Solidarität werden lassen. Fresse auf für queere Freiheit – Gegen Hass und Einschüchterung – Für Sichtbarkeit, Vielfalt und Solidarität.
Die Erlöse des Abends werden an die Schwulenberatung Berlin sowie an CSDs im ländlichen ostdeutschen Raum gespendet (siehe rechte Spalte) 👉
Seit 1981 setzt sich die Schwulenberatung Berlin dafür ein, dass queere Menschen Unterstützung, Sicherheit und einen Ort finden, an dem sie sein können, wie sie sind. Heute sind wir mit über 280 Mitarbeiter*innen die größte LSBTI*-Hilfsorganisation Europas. Wir unterstützen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen – unabhängig von Herkunft, Alter, geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. Unsere Angebote reichen von psychosozialer und psychologischer Beratung über Kinder- und Jugendhilfe, Unterstützung für LSBTI* Geflüchtete, Hilfe im Alltag, bis hin zu HIV- und STI-Prävention, Suchthilfe und vielen weiteren Angeboten für die queere Community.
Mit den Spenden dieser Veranstaltung werden zwei besonders wichtige Bereiche unserer Arbeit unterstützt: unsere Hilfe für queere Kinder- und Jugendliche für sowie unsere Angebote für LSBTI* Geflüchtete. Die Spenden helfen uns dabei, Angebote zu ermöglichen und weiter auszubauen, die nicht oder nicht ausreichend öffentlich finanziert werden. Dazu gehören unter anderem Rechtsberatung und Asylverfahrensberatung, psychologische und psychosoziale Unterstützung, Gruppenangebote, Aufklärungsarbeit und konkrete Hilfe im Alltag.
So trägt jede Spende dazu bei, dass queere Kinder, Jugendliche und Geflüchtete Unterstützung, Beratung und sichere Räume finden können.
Queere Sichtbarkeit und sichere Räume sind gerade im ländlichen Raum keine Selbstverständlichkeit. Oft fehlen feste Anlaufstellen, Beratungsangebote und eine größere Community, während queere Menschen gleichzeitig häufiger mit Isolation, Anfeindungen und fehlender Akzeptanz konfrontiert sein können. Lokale CSDs schaffen deshalb weit mehr als einen Tag der Sichtbarkeit: Sie bringen Menschen zusammen, schaffen Netzwerke und zeigen queeren Menschen vor Ort, dass sie nicht allein sind. Gleichzeitig setzen sie ein wichtiges Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz mitten in ihren Städten und Gemeinden.
Mit den Spenden dieser Veranstaltung wollen wir CSD-Initiativen im ländlichen ostdeutschen Raum konkret dabei unterstützen, diese Sichtbarkeit möglich zu machen und ihre Strukturen nachhaltig zu stärken. Die Spenden helfen unter anderem dabei, Veranstaltungen, Schutzkonzepte, Aufklärungsarbeit und lokale Community-Angebote zu finanzieren und damit Orte zu schaffen, an denen queeres Leben sichtbar, sicher und selbstverständlich sein kann.
Wer nicht dabei sein kann und trotzdem unterstützen möchte, kann direkt für den gemeinsamen Spendenzweck spenden (ebenfalls via LofTix).