Tom Odell
Obacht – mit 1⏠netto je Ticket wird CHOOSE LOVE unterstĂŒtzt:
„Weâre a movement of people who are putting love into action. We get emergency aid and life-changing support directly to displaced communities, fast. Since we started in 2015, weâve worked with local partners across 50 countries and raised millions to support refugees. Across the world, over 122 million people have been displaced, almost half of whom are children. Now is more important than ever to support displaced people, and to work together towards a world that chooses love for everyone.“
„Wir sind eine Bewegung von Menschen, die Liebe in die Tat umsetzen. Wir bringen Nothilfe und lebensverĂ€ndernde UnterstĂŒtzung direkt und schnell zu vertriebenen Gemeinschaften. Seit unserem Start im Jahr 2015 haben wir mit lokalen Partnern in 50 LĂ€ndern zusammengearbeitet und Millionen fĂŒr die UnterstĂŒtzung von FlĂŒchtlingen gesammelt. Weltweit wurden ĂŒber 122 Millionen Menschen vertrieben, fast die HĂ€lfte davon sind Kinder. Jetzt ist es wichtiger denn je, Vertriebene zu unterstĂŒtzen und gemeinsam auf eine Welt hinzuarbeiten, die sich fĂŒr Liebe fĂŒr alle entscheidet.“
Wenn Tom Odell im Juni nach Berlin kommt, wird es kein gewöhnlicher Konzertabend. Es wird einer dieser seltenen Momente, in denen die Grenze zwischen BĂŒhne und Publikum zu verschwimmen scheint. Im Rahmen seiner âDonât Let Me Goâ-Tour spielt der britische Singer/Songwriter eine Reihe auĂergewöhnlich intimer Clubkonzerte â in den USA, Kanada und Europa. Mit dabei: Berlin. Ein Auftritt, der mehr ist als bloĂ ein weiterer Tourtermin. Es ist eine Einladung in die innere Welt eines Musikers, dessen Werk fĂŒr Millionen Menschen zum emotionalen Resonanzraum geworden ist.
Tom Odell ist kein Musiker der groĂen Gesten â und doch fĂŒhlt sich seine Musik oft an, als wĂŒrde sie ganze Leben erzĂ€hlen. Seit seinem Durchbruch 2012 mit âAnother Loveâ hat der 1990 im sĂŒdenglischen Chichester geborene KĂŒnstler eine erstaunliche Karriere hingelegt. Schon als Teenager beginnt er, Songs zu schreiben, zunĂ€chst nur fĂŒr andere. Doch weil sich niemand Geeignetes zum Singen seiner Songs findet, nimmt er selbst das Mikrofon und startet damit ungewollt seine eigene Geschichte. Es ist eine Geschichte von Aufbruch und Verletzlichkeit, von internationalen Auszeichnungen â wie dem BRIT Award oder dem Ivor Novello Award â und zugleich von der unerschĂŒtterlichen Weigerung, sich der Maschinerie des Mainstreams zu beugen. Stattdessen bleibt Odell seinem Stil treu: Klaviergetragene Songs, reduziert arrangiert, mit Texten, die wirken, als hĂ€tte er mehr Lebenserfahrung als viele doppelt so alte Kollegen. Kein Wunder, dass Medien wie The Guardian, Rolling Stone oder The Observer ihn regelmĂ€Ăig in höchsten Tönen loben.
Seine Musik berĂŒhrt nicht nur, sie bewegt â emotional wie gesellschaftlich. Als âAnother Loveâ zehn Jahre nach Veröffentlichung 2022 erneut die Charts stĂŒrmt, ist es plötzlich mehr als ein Lovesong. Es wird zur Hymne der SolidaritĂ€t mit der Ukraine, gespielt bei Protesten, Mahnwachen, Gedenkveranstaltungen. âWenn mir damals jemand gesagt hĂ€tte, dass der Song einmal in diesem Kontext gehört wĂŒrde, ich hĂ€tte es nicht geglaubtâ, sagt Odell. âAber es zeigt, welche Kraft Musik ĂŒber Zeit und Bedeutung hinaus haben kann.â
Nun also eine neue Phase. UrsprĂŒnglich hatte Odell geplant, ein Jahr nicht zu touren. Doch die Sehnsucht nach der BĂŒhne war gröĂer. âIch habe das Spielen zu sehr vermisstâ, gesteht er. Und so kehrt er zurĂŒck: Nicht mit Stadionkonzerten oder bombastischer Inszenierung, sondern mit einem Format, das an seine AnfĂ€nge erinnert. Kleine BĂŒhnen, nah am Publikum, neue Musik, direkt ausprobiert, ungefiltert. Eine RĂŒckbesinnung auf das Wesentliche. Berlin wird an diesem Abend Teil dieser RĂŒckbesinnung. FĂŒr die Fans ist es eine seltene Gelegenheit, Tom Odell in einer AtmosphĂ€re zu erleben, die seiner Musik entspricht: leise, tief, persönlich. FĂŒr Odell ist es ein Moment der NĂ€he â und vielleicht auch ein Schritt in eine neue kĂŒnstlerische Richtung. Die kommenden Monate bringen neue Songs, neue Geschichten, vielleicht ein neues Album. Doch erst einmal gehört die BĂŒhne dem Augenblick. Wenn er dort am Klavier sitzt, sein Blick versonnen, seine Stimme brĂŒchig und stark zugleich, dann entsteht etwas, das man nicht streamen kann. Dann ist da nur noch die Musik â und die Stille danach.