Tamino
Im Oktober veröffentlicht Tamino eine erweiterte Version seines DebĂŒtalbums âAmirâ. Auf der Deluxe-Ausgabe des gefeierten DebĂŒtwerks dĂŒrfen sich die Fans auf Songs freuen, die es zunĂ€chst nicht auf die Platte geschafft haben, auf reduzierte Demos und auf aufregende Live-Versionen – unter anderem mit dem Ensemble Nagham Zikrayat in einer Besetzung mit Streichern, Horn, Fagott und arabischen Instrumenten: der lautenĂ€hnlichen Oud, der flöte Nay und der Trommel Riq. Wer schon eines der vergangenen Konzerte des Belgiers mit Ă€gyptisch-libanesischen Wurzeln gesehen hat, erinnert sich bestimmt an diesen warmen Klang der hier nochmal vertieft wird, Taminos Stimme harmoniert damit perfekt.
Tamino Amir Moharam Fouad wuchs mit Serge Gainsbourg, den Beatles, Tom Waits, aber auch der malischen SĂ€ngerin Oumou SangarĂ©, der Ă€gyptischen Göttin Umm Kulthum und den Aufnahmen seines eigenen GroĂvaters, des berĂŒhmten Ă€gyptischen Schauspielers und Musikers Moharam Fouad auf. Und wĂ€hrend er wĂ€hrend seiner Schulzeit in Punkrock-Bands spielte, nahm er gleichzeitig klassischen Klavierunterricht – kein Wunder, schlieĂlich ist er nach dem Prinzen aus Mozarts Zauberflöte benannt – und lernte Johann Sebastian Bach, Sergej Rachmaninow und vor allem Erik Satie kennen. Diese vielfĂ€ltigen EinflĂŒsse prĂ€gen heute Taminos Musik. Die arabische Harmonik mit ihren Vierteltönen mit zurĂŒckhaltendem und zurĂŒckhaltend arrangierten Indie-Rock verbindend, schreibt der Belgier sehr erfolgreich ganz klassische Songs und versetzt sie mit seiner faszinierenden Stimme in die Sterne.