Dave Hause & The Mermaid

Samstag
Sa. 23. Januar 2027
Einlass 18 h Beginn 19 h
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Allg.Allgemeiner VorverkaufsstartVVKVVK-Start abam 24.04., 11 Uhr

Dave Hause & The Mermaid kommen im Januar 2027 für sechs Konzerte nach Deutschland und bringen mit dem aktuellen Album „Drive It Like It’s Stolen“ ein Werk auf die Bühne, das persönlicher und zugleich erzählerischer kaum sein könnte. Die anstehenden Shows versprechen intensive Momente, die von einer Dringlichkeit getragen werden, die Dave Hause und seine Band seit jeher auszeichnet und die auch live nichts an Kraft verliert. Als Support wird Sincere Engineer den Abend eröffnen. Die aus Chicago stammende Punkrock-/Indie-Punk-Band um Sängerin Deanna Belos hat sich in den vergangenen Jahren mit mehreren Veröffentlichungen und energiegeladenen Live-Shows einen festen Platz in der US-Szene erspielt und ergänzt den Abend mit ihrem direkten, unverstellten Sound.

Seit Dave Hause’s Debüt „Resolutions“ im Jahr 2011 steht der Songwriter aus Philadelphia für Songs, die tief in der Realität verwurzelt sind – emotional, gesellschaftlich und biografisch.

Auch auf seinem sechsten Album „Drive It Like It’s Stolen“ bleibt er dieser Linie treu, erweitert sie jedoch um eine neue Dimension. Die zehn Stücke verbinden persönliche Erfahrungen mit einer fiktionalen Erzählweise, die Hause selbst als „post-apokalyptisches Americana“ beschreibt. Bereits der Opener „Cheap Seats (New Year’s Day, NYC, 2042)“ zeichnet ein düsteres Zukunftsbild, das zwar imaginär ist, aber klar von realen Eindrücken geprägt wurde. Diese Eindrücke sammelte Hause unter anderem während einer Tour im Jahr 2022, als er nach einer Phase körperlicher und mentaler Stabilität ohne seine gewohnte Routine unterwegs war.

Konfrontiert mit den Nachwirkungen der Pandemie in amerikanischen Städten entwickelte sich eine beklemmende Perspektive auf Gegenwart und Zukunft, die sich durch das gesamte Album zieht. Songs wie „Pedal Down“ greifen dieses Gefühl auf und erzählen von einer Reise durch eine zerfallende Welt und zugleich als Metapher für die Unsicherheiten des Lebens und die Verantwortung als Vater. Auch in anderen Momenten zeigt sich Hause gewohnt direkt: „Damn Personal“ erinnert als kraftvoller Blue-Collar-Track an verlorene Weggefährten, während „Hazard Lights“ seine eigene Nüchternheit reflektiert und das Gefühl beschreibt, zwischen Vergangenheit und Zukunft innezuhalten. Mit „chainsaweyes“ und „lashingout“ widmet er sich schließlich den Herausforderungen von Identität, Wut und dem Aufwachsen in einer zunehmend komplexen Gesellschaft.

Musikalisch setzt „Drive It Like It’s Stolen“ die enge Zusammenarbeit mit seinem Bruder Tim fort, mit dem er zuletzt akustisch und zart besetzt auf Tour war. Produziert von Will Hoge und aufgenommen in Nashville, knüpft das mit der gesamten Band eingespielte Album an den charakteristischen Sound der vergangenen Jahre an, öffnet sich jedoch zugleich neuen, deutlich rockigeren Klangfarben und erzählerischen Ansätzen. Gerade live entfalten diese Songs eine besondere Intensität, wenn persönliche Geschichten und große Themen aufeinandertreffen.

Wenn Dave Hause & The Mermaid im Januar 2027 nach Deutschland kommen, wird diese Mischung aus Nähe und Wucht unmittelbar spürbar.

Dave Hause writes songs rooted in tangible reality – emotionally raw, deeply personal, and always shaped by the world pressing in around him. The Philadelphia-born songwriter has spent over a decade crafting music that tethers private experience to larger, inescapable forces: divorce, fatherhood, sobriety, mental health, and the slow unraveling of the American experiment. His sixth album, *Drive It Like It’s Stolen*, marks a subtle but significant shift. Where earlier records drew directly from autobiography, here Hause ventures into what he calls „post-apocalyptic Americana“ – a fictional yet viscerally real world built from his experiences touring a pandemic-scarred country.

Decaying cities, siphoned gas, crumbling infrastructure: the dystopia he describes didn’t require much imagination. „I felt like I was watching the prequel to *12 Monkeys*,“ he says, „except I was also living it.“

Written with his brother Tim and produced by Will Hoge in Nashville, the album is sonically dynamic – urgent and passionate throughout, shimmering with the kind of truth that only comes from someone genuinely wrestling with big questions. The production is warm but unsparing, and Hause’s voice carries the weight of everything he’s asking.

Those questions are increasingly less about himself. Raising twin boys in modern America has redirected his gaze outward – toward systems, toward sacrifice, toward what we hand down to the next generation. His songs still carry his trademark emotional intensity, but the lens has widened. Live, Hause delivers exactly what the records promise: no artifice, no distance, just a performer fully committed to every word. Expect anthemic moments and quiet ones, fists in the air and lighters up – the kind of show where the songs feel like they were written specifically for the room you’re standing in.

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