The Academic

Donnerstag
Do 26. Mai 2022
Einlass 19 h Beginn 20 h
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Tickets
VVK: 18
zzgl. Gebühr
oder bei anderen
Vorverkaufsstellen

Liebe Leute, das Konzert kann leider nicht am 26.5. stattfinden, sondern muss leider VERSCHOBEN werden – ein neuer Termin ist derzeit in Arbeit, wir geben so schnell wie möglich bescheid sobald dazu etwas feststeht. Eure Tickets behalten ihre Gültigkeit!

“People of Europe! Due to circumstances beyond our control, we are having to make the difficult decision to postpone our May shows. Tickets will remain valid for the rescheduled shows, with new dates to be announced shortly. See you soon.”

The Academic haben wie so viele Bands einen eigenen Weg gefunden, mit den Corona-Herausforderungen umzugehen. Gerade erst wurde die Band als das ganz große neue Ding an Irlands Indie-Pop-Himmel gefeiert, schon fanden sie sich in der Isolation des Lockdowns wieder. Gerade erst waren sie der Enge ihres Heimatstädtchens Mullingar entkommen, standen bei Größen wie The Pixies, Twenty One Pilots, The Strokes oder Noel Gallagher im Vorprogramm und hatten mit „Tales From The Backseat“ ein wunderbares Debütalbum abgeliefert, als plötzlich alle Touren gestrichen wurden. Doch Sänger und Gitarrist Craig Fitzgerald, Schlagzeuger Dean Gavin und die Brüder Matthew und Stephen Murtagh an Gitarre und Bass machten das Beste daraus und sperrten sich in die selbstgewählte Isolation. Gemeinsam bildeten sie ihre eigene Bubble und nahmen in Stephens Schlafzimmer die EP „Community Spirit“ auf. Es sei das erste Mal gewesen, dass sie wirklich alle Aufgaben selbst übernommen haben, vom Schreiben der Songs über die Aufnahmen bis zu deren Produktion. Diese Bedingungen mögen an der Perfektion, die man von den Songs der Iren bislang gewohnt war, ein wenig kratzen. Da aber der äußere Einfluss komplett fehlt, hört man auf der EP erstmals The Academic in Reinform. „Sie schreiben keine Songs. Sie schreiben Hymnen“, konstatierte das Musikmagazin Clash Music einmal, und das gilt auch für die jüngste Veröffentlichung. Die leicht verhallten Stimmen und Gitarren sind ebenso da wie das fantastische Talent für die passenden Hooks an der richtigen Stelle oder diese hymnischen Refrains. Doch dafür wird hier ganz leicht an der Oberfläche gekratzt, was die fünf Stücke genauso charmant macht wie deren Auswahl. Sie hätten ganz neue Stücke ebenso ausgewählt wie ganz alte aus den Anfangstagen der Band und ihnen einen neuen Schliff gegeben. Beispielhaft sei hier „Kids (Don’t End Up like Me)“ genannt. Vor zehn Jahren war es ein Ausblick auf die Karriere, die damals noch ein Hoffnungsschimmer am fernen Horizont war. Heute wirkt es wie ein Rückblick auf das frühere Selbst der Jungs und ist ein Verweis auf die zyklische Natur des Musikgeschäfts. Jetzt aber wollen The Academic wieder loslegen, wie sie auf ihren sozialen Medien ankündigten: „2022 is gonna be a big one. LOTS of gigs and LOTS of new music.“ Im Mai kommen The Academic erst einmal für ein exklusives Konzert nach Berlin.

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