Amythyst Kiah

Sonntag
So 16. Januar 2022
Einlass 19 h Beginn 20 h
Eventbild
Tickets
AK: 27
VVK: 22
zzgl. Gebühr
oder bei anderen
Vorverkaufsstellen

Amythyst Kiah debütierte kürzlich erst mit ihrem Studioalbum „Wary + Strange“, welches sie Anfang nächsten Jahres dann solo auf den Bühnen dieser Welt performen wird. Auf ihrem Erstlingswerk prallen zwei Welten aufeinander: Die Welt des ikonoklastischen Alt-Rock, der Amythyst Kiahs Leidenschaft für die Musik entfachte, und die Welt der amerikanischen Roots-Szene, in der sie sich als Künstlerin von großer Bedeutung etabliert hat. Auf diesem Werk definiert sie -gesegnet mit einer unvergesslichen Stimme- die Grenzen der Roots-Musik neu und liefert ein intimes Album, auf dem sie auch den Selbstmord ihrer Mutter verarbeitet. “A lot of these songs come from a moment in my 20s when I was grappling with trauma while also trying to navigate the experience of being a Black and LGBT woman in a white suburban area in a Bible Belt town“, so die Künstlerin. “I’ve had moments of feeling othered in certain aspects of my life, and it took me a long time to figure out who I wanted to be and how to move through this world“.

In ihrer Musik verbindet die Sängerin das Politische mit dem Persönlichen. Was Amythyst Kiah in ihrer Musik transportiert, ist eine raue aber nuancierte Auseinandersetzung mit Themen wie Trauer, Entfremdung und dem schwer erkämpften Triumph der totalen Selbstakzeptanz. Für ihren Song „Black Myself“ wurde sie für den Grammy in der Kategorie „Best American Roots Song“ nominiert und gewann den Folk Alliance International Award für den besten Song des Jahres 2019. “Black Myself“ sei ihr erster konfrontativer Song. “I’d always made it a point to sing songs that anybody could relate to, but this was something that had been welling up inside me for a long time, and working with three other Black women put me in the position where I finally had the courage to put those words out“, so die Sängerin. „The reception of the song so far has given me hope that there are people out there who are ready to confront the shared trauma of racism, to look within ourselves and see how we might be perpetuating racist beliefs, and to do what is needed to create equality for all people“.

Eventbild