Griff

Freitag
Fr 05. November 2021
Einlass 19 h Beginn 20 h
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VVK: 18
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Als Tochter einer Chinesin und eines Jamaikaners, aufgewachsen in der kleinen englischen Gemeinde Kings Langley, spielte die Frage nach der eigenen Identität für Sarah Faith Griffith alias GRIFF schon immer eine große Rolle. „Als ich jünger war, hatte ich oft das Gefühl, irgendwo im Mittelfeld zu stehen und nirgends so richtig dazuzugehören. Je älter ich werde, besonders in dem vergangenen Jahr während des Lockdowns, habe ich mir sehr viel Zeit dafür genommen, um über meine Identität nachzudenken“, erzählt die Musikerin.

Auch die Black-Lives-Matter-Bewegung ließ die Musikerin sich selbst hinterfragen: Inwiefern betrifft mich das? Wie kann ich mich damit identifizieren? „Ich wusste immer, dass ich aus der Menge herausstach. Aber das gab mir schließlich ein gutes Gefühl, um anders zu sein – speziell auch mit meiner Musik.“

Dieses Streben nach Unabhängigkeit brachte Griffs Karriere erst richtig ins Rollen. Ihre musikalischen Anfänge fand die Musikerin bereits im Alter von 11 Jahren, als sie sich autodidaktisch das Aufnehmen und Produzieren von Songs beibrachte. Musik war für sie das willkommene Ventil, um ihre Emotionen zu verarbeiten, wenn sich das Leben gerade wieder hart anfühlte.

Ihr Debüt gab Griff vorletztes Jahr mit der Single „Mirror Talk“, einem ehrlichen Song über das Überwinden von Ängsten und das Bedürfnis, sich mit sich selbst zu versöhnen. Der Titel sei ein bittersüßer Heartbreak-Song mit einer gesunden Portion Melodramatik. Unpoliert und nachdenklich widmet sich die 19-Jährige in ihrer Musik den Themen, die sie beschäftigen.

Mit Griff hat die Popwelt ein weiteres Multitalent für sich gewonnen: Neben ihrem Dasein als Sängerin und Produzentin, macht sich die junge Künstlerin aktuell auch im Modebusiness einen Namen, indem sie ihre glamourösen Bühnenoutfits selbst schneidert. Es ist unumstritten: Griff ist auf dem besten Weg, ein Superstar zu werden. Die Karriereleiter klettert die Britin stets hinauf. Zuletzt veröffentlichte sie die beiden Singles „One Foot In Front Of The Other“ und „Black Hole“, eine düstere Pop-Hymne über das moderne Leben als Teenager, welches sie so herrlich unverblümt in ihren Songs verpackt.

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