Dawes - 12.09.2013 - Privatclub
Dawes
Im vergangenen Herbst verließen Dawes Los Angeles, um im Osten, in den Blue Ridge Mountains, ihr neues und drittes Album aufzunehmen. Weg von der heimatlichen Inspirationsquelle, aber mit der Ruhe der Appalachen im Ohr und in der Seele, entstand mit „Stories Don’t End“ eine Platte voller klanglicher und erzählerischer Klarheit. Aus dem Rohmaterial, das Sänger, Gitarrist und Songschreiber Taylor Goldsmith mitgebracht hatte schmiedete das Quartett einen Sound, der sofort ins Ohr geht und im Kopf bleibt. Dabei erweisen sich Dawes erneut als grandiose Arrangeure, Produzenten, Performer und Musiker. Man hört einfach das Beste beider Küsten heraus, als ob Jackson Browne und Paul Simon endlich einmal zusammen Lieder geschrieben und aufgenommen hätten. Insgesamt setzten Dawes ihre Richtung der letzten beiden Platten fort: weg vom reinen Rock, hin zum breiteren Americana, zu Folk oder Country. Geblieben ist die Liebe zum analogen, warmen, weichen Klang. Den Dawes ist mit „Stories Don’t End“ etwas wahrhaft Sagenhaftes gelungen: Sie bewegen sich aus ihrem kalifornischen Kosmos heraus, aus der Dunstwolke von Crosby, Stills, and Nash, Eagles, Joni Mitchell und Wilco, schlagen die Brücke ganz in den Osten und verbinden die gegensätzlichen Musiktraditionen auf Schönste. Die Band ist endlich dort angekommen, wo sie hingehört: Ins Herz Amerikas. Im September kommen Dawes zu uns, um ihre Leidenschaft und ihre Musik live zu leben.
Support: Perry O’Parson
