Highasakite - 17.04.2019 - Musik & Frieden

Highasakite

Highasakite

Foto: Stian Andersen

 

Highasakite machen Pop-Musik. Aber was für welche: kontrastreiche, abenteuerliche, besondere! Die surrealen und häufig sehr politischen Texte von Sängerin Helene Håvik zusammen mit ihrer leidenschaftlichen Stimme, verbinden sich mit Synthies und Percussions zu einer treibenden und einzigartigen Mischung. Da merkt man auch den Einfluss der beiden Gründer, Håvik und Schlagzeuger Trond Bersu, die sich auf dem Jazz Konservatorium in Trondheim kennengelernt haben. Später kamen mit Marte Eberson und Øystein Skar zwei Keyboarder und Programmierer sowie mit Kristoffer Lo ein Gitarrist, Trompeter und Percussionist dazu.

 

Schon ihr Durchbruchsalbum „Silent Treatment“ schrieb in ihrer Heimat Norwegen Erfolgsgeschichte: Es hielt sich zwei Jahre in den Top 40 der Charts und hält den Rekord für den längsten Aufenthalt in der Hitparade. Auch der Nachfolger „Camp Echo“ stieg natürlich auf die Topplatzierung. Es folgten ausführliche Tourneen und Teilnahmen an allen großen Festivals dieser Welt, vom Hurricane und Southside über Roskilde und Glastonbury bis nach Australien zum Field Day. Überall waren Highasakite gern gesehene Gäste und brachten die Mengen mit ihrer unnachahmlichen musikalischen Mischung zum Tanzen.

 

Jetzt steht ein neues Album an. Mit „Out Of Order“ und „Elastic State Of Mind“ wurden bereits die ersten beiden Singles veröffentlicht. Auch wenn der Sound von Highasakite schon lange nichts mehr vom Jazz hat, spürt man doch dessen Freigeistigkeit in jedem Ton der Band. Das unterscheidet sie von anderen elektronischen Bands. Nicht umsonst haben Highasakite schon zweimal den Spellmannprisen – also quasi den norwegischen Grammy – gewonnen.